letztes Jahr im September waren wir in China. Ja, richtig gelesen wir: Anja Sindermann (9a), Ben Volkmer (9b), Chiara Merker (9c), Christoph Thomsen (9d), Jan Enzmann (9b), Jana Sommerhof (9a), Johanna Mengel (9a), Lisa Ohrem (9a), Lukas Deuster (9c), Paulina Greubel (9c), Tom Jansen (10), Tom Maiworm (9d) und unsere zwei Lieblingslehrer Frau Dr. Breitbach und Herr Cholewa, waren in Peking, der Millionenstadt. Als wir ankamen wurde uns klar, das wir dieses Erlebnis nie vergesen werden. Nach einem kurzen Besuch in der Schule, wurden wir den Gastfamilien zugeteilt und waren erstmal auf uns gestellt, um die neue Kultur kennen zu lernen. Alle Familien war super nett und haben sich führsorglich um uns gekümmert, so dass wir uns sofort willkommen gefühlt haben. Die ersten aufregenden Momente kamen schon bei der Taxifahrt durch die Stadt, alles roch nach Abgase und Essen. An jeder Ampel oder Straßenecke wurde gehupt, da es in China nicht wirklich etwas wie Verkehrsregeln gibt. Der Weg zu unseren Wohnungen, die alle in Gated Communitys lagen, war jeden Tag auf´s neue spannend, Es war einfach nur verrückt! Mit unserer Reisegruppe haben wir viel erlebt. Wir waren zum Beispiel in der verbotenen Stadt oder am Sommerpalast. Tag für Tag haben wir mehr gestaunt. Alles war so anders als bei uns zu Hause. Es war der Wahnsinn! Die Menschen in China haben so ein strukturiertes und strenges Leben und man konnte den starken Kontrast zwischen Arm und Reich deutlich spüren. Am spannendsten war der Ausflug zur berühmten Chinesischen Mauer. So viele Treppenstufen, über 6.000, zu gehen war sehr anstrengend; aber der wunderbare Ausblick: WOW!! Am Tag der Abreise war die Stimmung bei allen zwiegespalten: wir sehnten uns nach unseren Familien und Freunden, aber hatten schon etwas Sehnsucht nach unseren Gastfamilien und der abenteuerlichen Stadt.

Chiara Merker (9c) & Paulina Greubel (9c)

In China:

Als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, erwarteten uns bereits die Lehrer der Beijing Middle School No.15. Daraufhin fuhren wir in ein Restaurant, wo eine unglaubliche Auswahl an teils fremdartigen Köstlichkeiten aufgetragen wurden, und eine deutsche Schülerin versehentlich aus einem leeren Aschenbecher aß. Nach unserem spaßigen Restaurantbesuch ging es dann auch direkt in die Schule. Nachdem wir uns kurz vorgestellt hatten, wurden wir auch direkt unseren Austauschschülern zugeteilt, mit denen wir uns daraufhin quer durch die halb Beijing auf den Weg nach Hause machten. Unsere Gastgeben wohnten meist in riesigen Hochhäusern. Einige von uns hatten das Glück einen Aufzug zu besitzen, andere aber wiederrum nicht. In den folgenden Tagen besuchten wir viele verschiedene Orte vom Himmelstempel, über den wunderschönen Sommerpalast bis hin zur beeindruckenden Verbotenen Stadt. Doch für die meisten war das absolute Highlight die Chinesische Mauer. Jedochwar der Anstieg recht anstrengend, besonders da die Treppen sehr steil und auch unregelmäßig gebaut waren. An vielen Stellen fühlte es sich mehr nach Leiterklettern als noch Treppensteigen an. Doch es lohnte sich, denn der Ausblick vom Dach des höchsten Turmes war unglaublich. Nach kurzem Genießen mussten wir schnell runtersprinten, denn die Zeit wurde knapp. Danach machten wir noch einen kurzen Halt am Olympiastadion („Vogelnest“). Am darauffolgenden Tag

„Der wohl bedeutendste Satz unserer gesamten Chinareise war wohl „Open your Chinese stomach“, denn die Esskultur unserer chinesischen Freunde unterscheidet sich nicht nur im Hinblick auf die Portionsgröße von unserer, welche von Minute zu Minute zunahm, sondern auch im Hinblick auf die vielfältigen besonderen Geschmacksrichtungen, denen wir uns Tag für Tag immer mehr öffneten“, stahlt Nina Janzen (Klasse 10), als sie von ihrem ersten Aufenthalt in China erzählt. Doch nicht nur das Essen war anders und zunächst ungewohnt, sondern auch der Schulalltag an der Partnerschule „Beijing No. 15 Middle School“, welcher täglich durch gemeinsame Sporteinheiten auf dem Sammelplatz der Schule unterbrochen wurde. Dies sorgte für freie Gedanken, sowohl bei den deutschen Gastschülern des Städt. Gymnasiums als auch bei den chinesischen Schülern. Diese freien Gedanken brauchten die deutschen Mädchen und Jungen für das Erlernen der chinesischen Faltkunst, chinesischer Malereien und einiger, weniger chinesischer Schriftzeichen. Aber sie sahen nicht nur den Schulalltag, sie besichtigten auch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Chinas.