Allgemeines 

Transparenz und Gerechtigkeit sind wichtige Werte am Städtischen Gymnasium Rheinbach. Die Lehrerschaft legt großen Wert auf vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten sowie Lehrerinnen und Lehrern. Dazu gehört im Rahmen eines regen Informationsaustausches auch ein sorgfältiger Umgang mit Verstößen gegen die Schulordnung. Daher hat sich das SGR entschlossen, im Schuljahr 2017/2018 den in der Anlage angeführten erzieherischen Maßnahmenkatalog zu erproben. Dieser beinhaltet verbindliche Maßnahmen sowie weitere mögliche erzieherische Maßnahmen, die auf das Fehlverhaltens eines Schülers oder einer Schülerin folgen.

Die Erprobung dieser Maßnahmen soll zum Ende des Schuljahres 2017/18 in Form einer IQES Befragung evaluiert werden. Die Umfrage soll sich an die Jahrgangsstufen 6 und 8, deren Eltern und das Gesamtkollegium richten.

„Gelbe“ und „rote Briefe“ zur schnellen Information und Zusammenarbeit mit den Eltern

Der erzieherische Maßnahmenkatalog sieht vor, dass neben der Dokumentation von Fehlverhalten im Schulplaner, je nach Schwere und Häufigkeit des Verstoßes ein „gelber“  oder ein „roter Brief“ an die Eltern verschickt werden soll. „Gelbe Briefe“ informieren die Eltern zeitnah über den Verstoß ihres Kindes gegen die Schulordnung und werden von den Fachlehrern verschickt. „Rote Briefe“ werden entweder bei besonders schweren Verstößen gegen die Schulordnung oder nach mehreren „gelben Briefe“ von den Klassenlehrern versandt und stellen eine schriftliche Missbilligung dar.  Bei Erhalt eines „roten Briefes“ werden die Eltern zu einem verpflichtenden Gespräch in die Schule eingeladen, um gemeinsam das Fehlverhalten ihres Kindes zu besprechen und Änderungen einzuleiten.

Nacharbeit unter Aufsicht und spontaner Ausschluss vom Unterricht  

Wie dem erzieherischen Maßnahmenkatalog zu entnehmen ist, können Schülerinnen und Schüler entweder spontan vom Unterricht ausgeschlossen oder zur angekündigten Nacharbeit unter Aufsicht verpflichtet werden. Über den Zeitpunkt der angekündigten Nacharbeit werden die Eltern über den Schulplaner informiert. Schülerinnen und Schüler, die bei massiven Störungen spontan vom Unterricht ausgeschlossen werden, erhalten einen Reflexionsbogen und/oder Arbeitsmaterial. Der Reflexionsbogen soll gewährleisten, dass die Schülerinnen und Schüler zum einen über ihr Verhalten in Ruhe nachdenken und zum anderen Strategien entwickeln, um dieses Fehlverhalten in Zukunft zu vermeiden.

 

Links zu dem erzieherischen Maßnahmenkatalog sowie dem „gelben“ und „roten Brief“

 

 

 

 

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