Vorlesewettbewerb SGR 2020_2021
Vorlesewettbewerb SGR 2020_2021

Ton ab… Kamera läuft... und Action! Dass man diese Begriffe einmal mit dem alljährlichen Vorlesewettbewerb am Städtischen Gymnasium Rheinbach in Verbindung setzen würde, hatte man bisher nicht für möglich gehalten.

Doch 2020 war alles anders, aber es galt auch in diesem Jahr eine*n Schulsieger*in aus den sechsten Klassen zu ermitteln. Die Jury setzte sich aus Christoph Ahrweiler (Buchhandlung Kayser), Annette Fuchs (freie Journalistin), Martina Cerfontaine (Deutschlehrerin am SGR) und Sophie Braun (Schülervertreterin) zusammen.

Alle zuvor ermittelten Klassensieger: Elena Herb (6a), Lennard Stock (6a), Jona Knopp (6b), Arianna Schanz (6b), Eva Knauer (6c), Nils Knoop (6c) und Johanna Jaschob (6d) und Brian Bungter (6d) kamen am 10.12.2020 in Raum N10 zusammen und lasen aus ihren ausgewählten Büchern vor.

Der Clou des Ganzen war die Video-Live-Schaltung in die jeweiligen Klassen, sodass der Vorlesecharakter dieses Events aufrechterhalten werden konnte. So lauschten die Klassenkameradinnen und Klassenkameraden zum Beispiel Passagen aus „Woodwalkers“, „Harry Potter“ und „Die Schule der magischen Tiere“, die die Klassensieger*innen vorbereitet hatten. Nach dem ersten Durchgang folgte dann der Fremdtext, der in ausgeloster Reihenfolge von den vier Endfinalisten gelesen wurde. „Linus Lindbergh und der Riss in der Zeit“ von Tobias Elsäßer wurde von allen gut gelesen, jedoch stach Brian Bungter heraus, der sich schnell in die Geschichte einfinden sowie die Stimmung transportieren konnte und damit die Jury letztendlich überzeugte.

Ein herzlicher Dank geht an alle Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6, die sich am Wettbewerb beteiligt und somit dem Lesen einen besonderen Stellenwert eingeräumt haben. Brian wünschen wir für die nächste Runde alles Gute und viel Erfolg.

Rechtschreibwettbewerb 2020 Q1 Deutsch LKEine Expedition zum Mars erlebten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Deutsch Q1, als sie am 29.10.2020 unter der Organisation und Leitung ihrer Lehrerin Frau Mälchers am Rechtschreibwettbewerb „Deutschland schreibt“ teilnahmen. In dem Text, der von einer freundlichen Stimme vorgelesen wurde, stellte man sich unter anderem die Frage, ob unsere Vorfahren nicht vielleicht sogar vom Mars kommen könnten. Weitere Gedankenspiele folgten.

Aufgrund der derzeitigen Pandemie-Situation musste der Wettbewerb zum ersten Mal online stattfinden, weshalb alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Schule mit einem iPad ausgerüstet wurden. Als große Schwierigkeit erwies sich hier jedoch die kleine Tastatur auf dem Bildschirm des Gerätes, welche in Kombination mit einem hohen Vorlesetempo und seltenen Wörtern wie „Spintisiererei“ (was so viel heißt wie: „abwegigen Gedanken nachhängen“) dazu führte, dass über den Köpfen symbolisch kleine Rauchwölkchen aufstiegen.

Am Ende war man zwar erschöpft vom schnellen Tippen, aber trotzdem war man genauso zufrieden.

Als Belohnung für die Teilnahme erhielt übrigens jeder und jede Teilnehmende einen Mars-Schokoriegel, passend zum Thema des Wettbewerb-Textes, welche von der Stifterin, Frau Federau, gespendet wurden.

Gewonnen hat den Wettbewerb übrigens auf der Ebene der Schülerinnen und Schüler, wie aus einer an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschickten Rundmail hervorgeht, eine deutsch-schweizerische Schülerin von einer internationalen Schule in Hongkong. Wie Gewinner fühlte man sich aber auch in Rheinbach – zumindest als Gewinner der Herzen.

Christian Smeets, Deutsch LK Q1

 

Am 04.04.2019 trafen sich die beiden Parallelklassen 7d und 7b mit ihren Lehrerin Frau Hoetgen und Frau Ewald in einem Raum und präsentierten sich gegenseitig zuvor eigenständig inszenierte Bühnenstücke aus klassischen Balladentexten von Goethe und Schiller. Auch die moderne Ballade „Der Maulwurf muss weg“ von Scheibner wurde szenisch interpretiert.