Die Schüler*innen lernten dabei wichtige Fähigkeiten wie Zeitmanagement, Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit und die Auswertung ihrer eigenen Arbeit.

Französisch mal anders: Schulausflug nach Lüttich

Am 30. Juni 2026 war es wieder so weit: Die Schüler*innen der verschiedenen Jahrgangsstufen präsentierten ihre beeindruckenden Projektarbeiten. Doch was steckt eigentlich hinter diesen Projekten?
In den sogenannten FRIDA-Kursen können die Schüler*innen ihren Ideen freien Lauf lassen. Sie planen ihre Projekte selbst, organisieren ihre Arbeit eigenständig und setzen ihre Visionen Schritt für Schritt um. So entstehen kreative, spannende und oft überraschende Ergebnisse. Von technischen Entwicklungen über künstlerische Werke bis hin zu sozialen oder nachhaltigen Projekten.

Dabei geht es um viel mehr als das Endergebnis: Die Schüler*innen lernten dabei wichtige Fähigkeiten wie Zeitmanagement, Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit und die Auswertung ihrer eigenen Arbeit.

Und dieses Jahr? Sagen wir mal so: Langeweile hatte Hausverbot. Zwischen verrückten Einfällen, cleveren Erfindungen, kreativen Kunstwerken und Projekten, bei denen man sich fragte: „Wie kommt man bitte auf so eine Idee?“, war alles dabei. Hinter jeder Stellwand wartete die nächste Überraschung. Mal zum Staunen, mal zum Schmunzeln und manchmal beides gleichzeitig. Wer dachte, Schule sei nur Mathe, Vokabeln und Hausaufgaben, wurde an diesem Tag eines Besseren belehrt. Kreativität hatte eindeutig Überstunden gemacht.
Von selbst erfundenen und handgemalten Brettspielen über eigenständig programmierte Games bis hin zu einem aufwendig produzierten LEGO-Stop-Motion-Film, der eine Szene aus einem Star Wars-Film Bild für Bild nachstellte. Die Auswahl war groß. Hinter jedem Ergebnis steckten unzählige Stunden Arbeit, Kreativität und oft auch ein gutes Stück Freizeit, das freiwillig investiert wurde.
Einige der Projekte traten sogar bei Jugend forscht an. Mal reichte es für große Erfolge, mal sammelten die Teams vor allem wertvolle Erfahrungen.
Doch eines hatten alle gemeinsam: Sie bewiesen, wie viel Engagement, Ideenreichtum und Leidenschaft in den Projekten steckte.

Text: Fabian Stork | Bild Claudia: Spittel und Tobias Rohm