Für seine App „JobBridge“ wurde der Rheinbacher mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergebenen 4. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet.

Für seine App „JobBridge“ wurde der Rheinbacher mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergebenen 4. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet.

Herzogenaurach/Rheinbach. Im März berichteten wir über den Rheinbacher Schüler Rezan Aaron Yalçin vom Städtischen Gymnasium Rheinbach, der mit seiner App „JobBridge“ zunächst den Regionalwettbewerb und anschließend den Landeswettbewerb von Jugend forscht in Nordrhein-Westfalen gewann. Nun hat der 15-Jährige auch beim Bundesfinale in Herzogenaurach überzeugt.

Für seine App „JobBridge“ wurde der Rheinbacher mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergebenen 4. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung ist zudem eine Einladung des Bundeskanzlers nach Berlin verbunden.

Die App entstand aus eigenen Erfahrungen mit der Rheinbacher Taschengeldbörse. Ziel von „JobBridge“ ist es, die Vermittlung von Gelegenheitsjobs für Jugendliche digital, transparenter und einfacher zu gestalten. Bereits heute laufen Gespräche über mögliche Einsatz- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Der Weg zum Bundesfinale war außergewöhnlich: Ursprünglich war das Projekt für „Jugend forscht Junior“ vorgesehen. Aufgrund der hohen Qualität stufte die Jury den damals 14-Jährigen jedoch in die Sparte „Jugend forscht“ hoch. Es folgten der Regionalsieg in Leverkusen, der Landessieg in Bochum und schließlich die Teilnahme am Bundesfinale.

Begleitet wurde das Projekt von den Projektbetreuenden Malik Stork und Dr. Daisy Breitbach.

Bei der Preisverleihung würdigte Herzogenaurachs Erster Bürgermeister Dr. German Hacker die Preisträger als die „nächste U21-Nationalmannschaft für Wissenschaft und Technik“. Solche Vorbilder seien wichtig, um Begeisterung für Forschung, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung zu wecken.

Bundesbildungsministerin Karin Prien, Bundeswirtschaftsministerin Reiche sowie der Aufsichtsratsvorsitzende von Schaeffler, Georg Schaeffler, hoben die Bedeutung der bei Jugend forscht gezeigten Kompetenzen hervor.  Fach-, Methoden- und Zukunftskompetenzen wie kreatives und problemlösendes Denken seien für unsere Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie gleichermaßen unverzichtbar.

Das diesjährige Bundesfinale erreichten 159 junge Forschende aus ursprünglich rund 11000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

(Text und Bilder: Malik Stork)