Am 12. September hat sich unsere Klasse im Kino in Bonn den Firm „Stern von Indien“ angesehen; im Englisch-Unterricht hatten wir über Länder gesprochen, die zum britischen Commonwealth gehören bzw. gehörten, wie zum Beispiel Indien. Der Film spielt im Jahr 1947. Es geht um einen politischen Konflikt in dem noch unter britischer Vorherrschaft stehenden Indien. Die Muslime im Land forderten einen eigenen Staat, so kam es zur Gründung von Pakistan. Damit dieser Konflikt und die damit verbundenen Unabhängigkeitsbestrebungen Indiens reibungslos verlaufen, wird Lord Mountbatten mit Frau und Tochter vom englischen König zu Verhandlungen nach Indien geschickt.

Die Situation vor Ort spitzt sich dann dramatisch zu, und es gibt auch eine dramatische Liebesgeschichte zwischen Jeet und Aalia, einem Hindu und eine Muslimin; das heißt, beide gehören unterschiedlichen Religionen an. Am Ende des Films gibt es Originalaufnahmen aus dieser Zeit, die sehr beeindruckend sind. Unsere Klasse hatte sich in Rheinbach am Bahnhof getroffen und nahm dann den Zug nach Bonn. Mit den Schülertickets geht das wunderbar. In Bonn angekommen, machten wir uns auf den Weg zum Bonner Marktplatz, dort wartete Frau Przygode auf uns. Der Kinosaal ist ziemlich klein, aber wir fanden trotzdem alle einen Platz, an dem wir zusammen sitzen konnten. Popkorn in einer Riesentüte gehörte natürlich zum Kino Highlight dazu.

Die Meinungen zum Film waren verschieden, aber wir waren uns einig, dass wir den Konflikt Indien-Pakistan, historisch gesehen, nun viel besser verstanden.

Danach ging es zum gemütlichen Essen zu der Hamburger Kette  „Hans im Glück“ am Friedensplatz, das ist sozusagen eine Kette, die Hamburger auf „edel“ anbietet. Eine Alternative zu MacDonalds auf jeden Fall. Tische waren dort für uns reserviert, und jeder bestellte sich sein eigenes, individuelles Gericht; Auch für Vegetarier gab es genügend Auswahl. Wir genossen unsere Burger mit Süßkartoffel-Fritten und köstlichen Drinks aus Obst und Kräutern.  

Danach ging es wieder gemeinsam zum Bahnhof, um den Nachhhauseweg nach Rheinbach mit Herrn Gerdemann anzutreten. Gegen 21Uhr waren alle erleichtert und gut gelaunt wieder im heimischen, vertrauten Rheinbach zu sein. Es war ein gelungener Nachmittag und Abend, eine Veranstaltung, die Privates und Schulisches optimal verbunden hat. Unser Dank geht auch an die beiden Lehrer, die uns diesen schönen Ausflug nach Bonn ermöglicht haben und auch wie wir unsere Freizeit dafür geopfert haben.

 

Best wishes

Alexandra und Emilia, 9b

 

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