Abendmusik im Stadttheater: Der Mittelstufenchor singt beim Konzert „Carol of the Bells“ des ukrainischen Komponisten Mykola Leontovich.Groß war am Donnerstagabend das Interesse beim Weihnachtskonzert des Städtischen Gymnasiums. Wer  einen Sitzplatz im Stadttheater ergattert hatte, konnte sich glücklich schätzen. Chöre, Orchester, Big Band und Solisten boten dem Publikum einen bunten Mix aus Klassikern von Frederic Chopin und Edvard Grieg bis hin zu bekannten Hits von Abba, den Beatles und Deep Purple.
„Der Wunsch aus den eigenen Reihen wurde immer lauter, und so haben wir nach den Sommerferien den Lehrerchor gegründet“, sagte Musiklehrer Christian Mertens zum ersten Auftritt des 17-stimmigen Chores, der mit sichtlichem Vergnügen den Klassiker „New York, New York“ von John Kander auf die Bühne brachte.

Als neue Leiterin des Orchesters überzeugte Irene Pfeifer mit einer überaus souveränen Leistung der rund 20-köpfigen Musiker. Auch die Zusammensetzung der Big Band hatte sich verändert und ist seit dem Abgang zahlreicher Abiturienten im Sommer nun deutlich verjüngt.Wie Rebecca Fuinhas Gehrke, die für ihr zweites Schulkonzert auf der Bühne stand und trotz technischer Probleme mit dem Mikrofon stimmlich überzeugte, beeindruckte auch Luis Becker am Schlagzeug. Erstmalig als Solist ließ er seinem Rhythmusgefühl und seiner Geschicklichkeit freien Lauf und brillierte mit maximaler Energie. Für weihnachtliche Stimmung sorgte der Mittelstufenchor, der voller Hingabe und stimmlich klar das Glockengeläut in „Carol of the Bells“ des ukrainischen Komponisten Mykola Leontovich sang. Und der Oberstufenchores überzeugte mit einem imposanten Auftritt ebenso wie Clara Glaeske, Nele Berger, Felix Lang und Colin Dauck am Klavier sowie Frieda Sucker an der Geige mit ihren Darbietungen als Solisten.

Text und Foto: Kehrein (General-Anzeiger, 14.12.2019) | Fotoalbum: Claudia Spittel